Achtung, Vertreter der Radfahrer-Lobby und Befürworter der Mainkai-Sperrung wollen Frankfurt mit Staus überziehen um Pendler von der KFZ-Nutzung abzubringen!

Das dauerhafte Schikanieren von Pendlern steht bei diesem verantwortungslosen Verkehrsreduzierungs-Ansatz über allem anderen. Umweltschutz, Lärmschutz, Verkehrssicherheit, eine funktionierende Wirtschaft - alles das muss zurückstehen.

A. Hegerfeld, ADFC auf der Radentscheid-Website: “Den Kraftverkehr einfach wieder ans nördliche Mainufer zu schicken, bewirkt dank dem weltweit gut dokumentierten Phänomen des „induzierten Verkehrs“ mittelfristig genau das Gegenteil: Mehr Verkehrsfläche für KFZ wird dank der kurzfristig reduzierten Staus mittelfristig zu mehr Kraftverkehr führen, da mehr Leute aufs Auto wechseln.”

Das ist klar und eindeutig:

Warum? Weil Pendler sonst "aufs Auto wechseln". Und für wie lange? Offensichtlich dauerhaft und für immer , weil die Pendler nach Überzeugung der Radfahrer-Lobbyisten sofort wieder zum Auto zurückkehren, sobald es keine Staus mehr gibt. So eine Forderung kann nur jemand aufstellen, dem der gesunde Menschenverstand völlig abhanden gekommen ist. Ein Problem (zu viel Verkehr) soll dadurch gelöst werden, dass das Problem bis zur absoluten Unerträglichkeit für die Pendler verschärft wird. Staus sollen mit noch mehr Staus bekämpft werden. Absurder geht es nicht.

Die Radfahrer-Lobbyisten haben sich insbesondere Sachsenhausen als Staugenerierungs-Zone ausgesucht: „Es ist kein Geheimnis, dass viele Bereiche von Sachsenhausen schon seit Jahren tagtäglich mit Autostaus zu kämpfen haben.“

Auf der Radentscheid-Website heißt es weiter: "Es gibt weltweit kein Verkehrskonzept zur Reduzierung des „überflüssigen“ Kraftverkehrs, das ausschließlich auf positive Anreize setzt." Diese Formulierung lässt auch keinen anderen Schluß zu:

Positive Anreize reichen angeblich nicht. Das ist völliger Unsinn wie das Beispiel Stockholm beweist. Dort haben ausschließlich kommerzielle Aspekte zu einer Verkehrswende geführt, indem mit einer City-Maut dem ÖPNV einen Kostenvorteil gegenüber der KFZ-Nutzung verschafft wurde. Die Radfahrer-Lobbyisten gehen sogar so weit, dass sie Politik gegen Radfahrer machen: „In Sachsenhausen war es auch in der Zeit vor der Mainkai-Öffnung kein Vergnügen, mit dem Fahrrad zu fahren.“

Entweder sie begreifen es nicht oder sie wollen es nicht zugeben, dass man sich nicht gleichzeitig für Radfahrer-Interessen und für die vorbreitungslose Sperrung von Straßen einsetzen kann. Vorbereitungslose Straßensperrungen erhöhen die Verkehrsdichte, die Emissionsbelastung, reduzieren die Verkehrssicherheit und richten sich damit gegen die Interessen von Radfahrern. Obwohl diese Schlussfolgerungen klar auf der Hand liegen, werden sie von ihnen immer wieder bestritten.