Frankfurts Geschäfte sind durch Amazon & Co. bedroht

- Frankfurter Verkehrspolitk gibt ihnen den Rest -

Geschäfte, Gastronomen und Kulturschaffende verlieren ihre Existenzgrundlage

Seit mehr als 1.000 Jahren sind die Innenstädte Zentren des Handels und der Kultur, Stätten der Begegnung von Stadtbewohnern und Besuchern von außerhalb.

Radfahrerlobbyisten wollen der Frankfurter Innenstadt diese Funktion nehmen. Sie wollen Besucher aus den Umlandgemeinden und aus Stadtteilen wie Niederrad, Rödelheim, Fechenheim etc. aus dem Stadtzentrum verdrängen. Und ihre Marionetten in der Politik setzen das um. Man entzieht den Besuchern die Parkplätze, schikaniert sie mit hohen Parkgebühren und will ihnen letztlich den Zugang zum Stadtzentrum komplett verweigern.

Radfahrerlobby und ihre Marionetten in der Politik wollen eine Innenstadt für Innenstadt-Bewohner, die alles mit dem Rad erreichen können, alle anderen sollen draußen bleiben. Damit entziehen sie den Geschäften die Kunden, der Gastronomie die Gäste, den Kulturschaffenden die Besucher und damit die Existenzgrundlage. Die Verödung der Frankfurter Innenstadt ist vorprogrammiert.

Laut IHK-Analyse kommen etwa 40% der Käufer auf der Zeil mit dem KFZ. Das sind vorwiegend Käufer aus der Peripherie und aus den Umlandgemeinden (wer in der Innenstadt wohnt, kann mit dem Rad einkaufen). Da sie mehr transportieren können, kaufen sie auch mehr ein - sie stehen laut IHK für mehr als 60% der Umsätze auf der Zeil.

Kein einziges Geschäft kann auf lange Sicht 40, 50 oder gar 60% Umsatzverlust überleben. Wenn diese Verkehrspolitik weitergeführt wird, wenn man den Geschäften in großem Stil Käufer und Umsätze entzieht, ist ein Massensterben der Geschäfte im Stadtzentrum unausweichlich.

Der Niedergang betrifft nicht nur die großen Stores, sondern alle Geschäfte im Zentrum. Niemand wird aus Bad Soden, Königstein etc. in die Frankfurter Innenstadt zum Einkaufen fahren, sich mit Staus und hohen Parkgebühren schikanieren lassen, wenn er im MTZ bequem und kostenlos parken und seine Einkäufe nach ein paar Metern Fußweg in sein Auto einladen kann!

Dass man aus peripheren Stadtteilen wie Bonames, Eschersheim etc. mit dem Lastenrad ins Zentrum zum Einkaufen fährt, glaubt nur die Frankfurter Radfahrerlobby.

Und Einkaufen mit dem ÖPNV ist umständlich und beschwerlich - niemand schleppt seine Einkäufe kilometerweit von der S-Bahn-Station nach Hause.

Christoph Mäckler Foto aus Top Magazin Frankfurt

Der renommierte Architekt und Stadtplaner Prof. Christoph Mäckler: hat die drohende Verödung der Innenstadt schon lange erkannt.

Er fordert in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau eine "gute und funktionale Mischung von Wohnen und Arbeiten" . Wie soll das funktionieren, wenn Autos aus dem Stadtzentrum verbannt werden?

Prof. Mäckler fordert die Beseitigung der Monokultur auf der Zeil und die Zulassung des Autoverkehrs, damit Unternehmen angesiedelt und Hotels und Restaurants in dieser Straße erfolgreich betrieben werden können.

Verkehrspolitik a la Frankfurter Radlobby ist die Ursache des Niedergangs von allem was eine Innenstadt ausmacht!


Dem Handel entzieht man die Kunden, den Hotels und Restaurants die Gäste, den Kulturschaffenden die Besucher.


60% des Umsatzes unserer Geschäfte werden laut IHK-Analyse von Autofahrern aus der Peripherie und den Umlandgemeinden gemacht !
Kein Geschäft kann 60% Umsatzverlust überleben.


ESPRIT, H&M, ZARA, Karstadt/Kaufhof (2025) schließen bereits, alle anderen großen Department Stores werden folgen. Das Einkaufen verlagert sich zu den Einkaufszentren am Stadtrand, die Frankfurter Innenstadt wird kein Handelszentrum mehr sein !


Die autofreie Innenstadt von Madrid wird oft als funktionierendes Beispiel angeführt. Madrid hat mit 6,6 Mio. mehr Einwohner als das gesamte Rhein-Main-Gebiet (5,8 Mio. Einwohner), hat genug Kaufkraft innerhalb der Stadt, um große Department Stores mit Käufern zu versorgen. Frankfurt hat es nicht, hat nur 750.000 Einwohner und ist deshalb auf Käufer aus der Peripherie und aus den Umlandgemeinden angewiesen.


Auch Restaurants und Kulturschaffende werden auf viele Gäste und Besucher aus der Stadtperipherie und aus dem Umland verzichten müssen. Die Restaurantszene dezentralisiert sich, die Kulturszene verarmt.


Niemand wird eine Konferenz in einem Frankfurter-Innenstadt-Hotel organisieren, wenn die Teilnehmer mit dem ÖPNV anreisen müssen. Frankfurt wird seine Rolle als Konferenzstadt Nummer 1 in Deutschland verlieren.


Wirtschaftlicher Niedergang und Verödung im Stadtzentrum ist die Folge - wie überall wo Leute regieren, die der Radfahrerlobby hinterherlaufen, für die Autofahrerbashing zum Mittelpunkt ihres Lebens geworden ist.