Sachsenhäuser Verkehrschaos in Bildern - Lebensgefahr für Kinder und Radfahrer


So wie hier in der Gartenstraße (unten links) und in der Schweizer Straße (unten rechts) sieht es fast in allen Haupttraßen in Sachsenhausen aus: Links eine Blechlawine, rechts parkende Autos, dazwischen 50cm Platz zum Radfahren, alle paar Meter blockiert durch Lieferdienste oder Falschparker. Wo soll man da Radfahren? Radfahren in Sachsenhausen ist lebensgefährlich geworden durch die Mainkai-Sperrung.




Das Groteske: Dieses Radfahr-Desaster haben wir zum Großteil den Radfahrverbänden (Radentscheid, ADFC etc.) in Frankfurt zu verdanken, die die Mainkai-Sperrung alle befürworten. Sie sind mitverantwortlich dafür , dass sich die Verkehrsdichte in der Innenstadt, im Bahnhofs- und Allerheiligenviertel und natürlich auch in Sachsenhausen drastisch erhöht hat, die Gefahren für Radfahrer signifikant erhöht haben. Sie geben vor, die Interessen von Radfahrern zu vertreten, machen aber genau das Gegenteil, unterstützen eine Politik, die Radfahrer in der kompletten Kernstadt und in Sachsenhausen in Gefahr bringt.

Und für was? Damit es am Mainkai ein paar hundert Meter autofreie Fahrbahn gibt, die von Radfahrern überhaupt nicht genutzt wird. Diese fahren nämlich viel lieber vorne direkt am Main, weil es direkt am Wasser schlichtweg viel schöner ist als am Mainkai. Warum sollte es auch Spaß machen auf einer leeren, tristen dreispurigen Schlaglochpiste zu fahren.


Gefährliche Schulwege


Die Schweizerstraße - wie oben zu sehen - ist zugestellt mit Blechlawinen bis zur Mörfelder Landstraße, in der kreuzenden Gartenstraße stauen sich in den Hauptverkehrszeiten Straßenbahnen auf, die nicht in die blockierte Schweizer Straße fahren können. In der Schweizer Straße kann nun überall wild links abgebogen werden. Wie soll ein Kind den Verkehr an diesen Kreuzungen richtig einschätzen können, wenn schon Erwachsene Probleme damit haben. Mütter fürchten um das Leben ihrer Kinder, bringen sie wieder in die Schule, was vor der Mainkai-Sperrung nicht nötig war. Ihre Briefe an den OB bleiben unbeantwortet ( Brief einer Mutter an den OB ).