Frankfurter Verkehrschaos in Bildern - Erhöhung der Emissionsbelastung



Die Handwerker in Frankfurt beklagen eine Verdopplung ihrer Fahrzeiten. Wenn Handwerker nicht vorwärts kommen, kommen auch alle anderen nicht vorwärts. Also verdoppeln sich für alle anderen die Fahrzeiten ebenso. Doppelte Fahrzeiten bedeuten aber auch eine signifikante Erhöhung der Emissionsbelastung. Auch stehende Fahrzeuge geben Stickoxide etc. ab. Das gilt zumindest für Sachsenhausen, für das Bahnhofs- und Allerheiligenviertel sowie für die gesamte Innenstadt. Aber auch in weiter nördlich gelegen Stadtteilen wirkt sich die Sperrung des Mainkais negativ auf die Fahrzeiten aus. Insgesamt kann man also von einer drastischen Erhöhung der Emissions- und Feinstaub-Belastung ausgehen.



Ganz Deutschland ist im Umweltschutz-Hype. CDU, SPD, Grüne, Linke - fast alle Parteien stellen den Umweltschutz in die Mitte ihrer Parteiprogramme. Und in Frankfurt? Da wird nur über Umweltschutz geredet aber gegensätzlich gehandelt. Anstatt geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die zu einer signifikanten Reduzierung der Fahrzeuge in der Stadt und damit auch zu einer Reduzierung der Umweltbelastung führen, lässt man sie in unverändertem Umfang in die Stadt fahren. Man drängt sie in ohnehin schon stark belastete Straßen und sorgt damit für eine signifikante Erhöhung der Verkehrsdichte und damit der Fahrzeiten. Dass doppelte Fahrzeiten auch eine doppelte Umweltbelastung zur Folge haben, kommt unseren Politikern offensichtlich nicht in den Sinn. Frankfurt macht eine Politik die zum Gegenteil dessen führt, was man will: Mehr Verkehr statt weniger, mehr Lärm-, Umwelt- und Feinstaubbelastung statt weniger - dilettantischer kann man das Ziel Umweltschutzverbesserung nicht verfolgen.