Bürgerinitiative "Sachsenhausen wehrt sich"

Mainkai-Sperrung: Absurde Verkehrswende zum Schlechteren

Mehr Abgas-Emissionen, mehr Lärm, weniger Verkehrssicherheit!

Politiker und Vertreter der Radfahrer-Lobby ("mehr Straßen haben noch nie zu weniger Atos geführt") fordern offen das absichtliche Herbeiführen von Staus, um Pendler von der KFZ-Nutzung abzubringen. Ihr bevorzugtes Mittel zur Stau-Erzeugung: Die vorbereitungslose, kontinuierliche Verknappung des Straßen-Angebots - in Frankfurt erstmals umgesetzt durch die vorbereitungslose Sperrung einer Hauptverkehrsstraße wie des Mainkais.


Absurd, verantwortungslos und menschenverachtend: Dass Notfallpatienten in ihren absichtlich herbeigeführten Staus irgendwann mit dem Leben bezahlen, wie dieses VIDEO beweist, nehmen sie billigend in Kauf. Warnungen von Müttern, die Angst um ihre Kinder auf dem Schulweg haben, werden als Panikmache abgetan. Zur "Erziehung" von Pendlern sollen alle Stadtteile entlang des Mains jahrelang Staus, permanente Hupkonzerte und eine höhere Emissionsbelastung ertragen - in Greta-Thunberg-Zeiten und vor dem Hintergrund drohender Fahrverbote!.

Wie Frankfurt bei der Verkehrswende vorgeht

Unser Verkehrsdezernent (SPD) hat keine integrierte Verkehrsplanung!

Unser Verkehrsdezernent sperrt völlig plan- und vorbereitungslos eine unserer Hauptverkehrsstraßen. Er drängt den Bürgern in der Innenstadt, im Bahnhofsviertel und in Sachsenhausen mit voller Absicht 20.000 zusätzliche Fahrzeuge in ihre ohnehin schon überlasteten Straßen. Seine "Strategie": "Die Autos sollen sich ihren Weg suchen." Das Verkehrsaufkommen wird nicht reduziert! Im Gegenteil. Entlang des Mains gibt es in allen Stadtvierteln eine erhöhte Verkehrsdichte, weil sie den Mainkai-Verkehr aufnehmen müssen.

Außer am Mainkai gibt es überall negative Folgen: Eine Erhöhung der Abgas-Emissionen durch Staus, längere Fahrwege und längere Fahrzeiten, eine Zunahme der Lärmbelastung durch eine erhöhte LKW-Dichte am Museumsufer und stundenlange Hupkonzerte gestresster Pendler aufgrund blockierter Kreuzungen sowie ein höheres Gefahrenpotential für Schulkinder und Radfahrer.

Einen anderen Schluss lassen jüngste Äußerungen von SPD-Politikern (Oliver Strank: "man muss Fakten schaffen") nicht zu. Diese Vorgehensweise ist verantwortungslos, zynisch und menschenverachtend. Und sie führt außer in den gesperrten Straßen auch nicht zu einer Verkehrsreduzierung sondern zum Gegenteil.

Wie Frankfurt hätte vorgehen müssen

Mit der Mainkai-Sperrung konterkariert die SPD ihr eigenes Ziel, die autofreie Innenstadt.

Ein gesperrter Mainkai führt sogar zu mehr Verkehr in der Innenstadt, weil die Berliner Straße große Teile des Mainkai-Verkehrs aufnehmen muss und das Verkehrsaufkommen in der gesamten Innenstadt erhöht wird! Zwischen Main und Zeil gibt es etwa 10 Straßen, die wenig Verkehr führen, deren Sperrung keine Auswirkungen auf andere Stadtteile hat. Den Anwohnern könnte man ein Vorrecht bei der Parkhaus-Nutzung und günstige Gebühren einräumen.

Park & Ride-Plätze entlang der S-Bahn-Strecken und an unseren Stadtgrenzen, eine Reduzierung und Verteuerung des Parkplatz-Angebots, eine Verbesserung und Verbilligung (365€-Ticket) des ÖPNV sind mögliche Maßnahmen, irgendwann auch durch eine City-Maut (die rechtlichen Voraussetzungen sind vom Deutschen Städtetag bereits gefordert).

Wenn die oben genannten Maßnahmen nicht zum Ziel führen, dann notfalls mit Pförtner-Ampeln.


Wie Verkehrswissenschaftler die dilettantische Vorgehensweise unserer Verkehrspolitiker kommentieren


Chaos im Schaumainkai
Frankfurter Bürger

Wollen Sie widerspruchslos eine Verkehrspolitik akzeptieren, die die Verkehrsdichte und damit die Schadstoffbelastung in allen Stadtteilen entlang des Mains erhöht? Eine solche Verkehrspolitik widerspricht einhelliger Expertenmeinung und den Vorgaben des VGH Kassel.

Chaos in der Schweizer
Bürger in Sachsenhausen

Wollen Sie widerspruchslos eine Verkehrspolitik akzeptieren, die täglich zusätzliche 20.000 Fahrzeuge in Ihre ohnehin schon überlasteten Straßen drängt, die Lärm- und Schadstoffbelastung erhöht und die Sicherheit der Sachsenhäuser Schüler gefährdet?

Chaos in der Innenstadt
Bürger in der Innenstadt

Wollen Sie widerspruchslos eine Verkehrspolitik akzeptieren, die Ihnen eine autofreie Innenstadt und eine bessere Wohn- und Lebensqualität verspricht, die - mit Ausnahme am Mainkai - überall zum Gegenteil führt.




Die Mainkai-Sperrung gibt sehr wenigen etwas und nimmt Zehntausenden alles, was das Leben ausmacht: Ruhe, saubere Luft, Wohnqualität, Verkehrssicherheit


Die Fehler

Eine Vorgehensweise ohne jeden Plan und ohne jede Strategie: Die Blechlawinen, die man am Mainkai nicht mehr haben will, werden einfach anderen Stadtteilen in die Schuhe geschoben. Anstatt beim Vorhaben "autofreie Innenstadt" in der Innenstadt zu beginnen, beginnt man am Mainkai, sperrt eine unserer Hauptverkehrsstraßen, drängt große Verkehrsmassen in bereits überbelastete Straßen.

Die Folgen

Die überhöhte Verkehrsdichte führt zur Staus (zu regelmäßig wiederkehrenden Anlässen sogar zu Mega-Staus) und zu einer Reduzierung der Verkehrssicherheit. Gestresste Pendler veranstalten Hupkonzerte, gefährden Schulkinder, drängen sich durch Wohngebiete. Doppelte Fahrzeiten, längere Fahrwege für jeden haben eine Erhöhung der Abgas-Emissionen zur Folge. Außer am Mainkai, da ist natürlich alles perfekt.

Die Dreistigkeit

Die Sperrungs-Befürworter negieren mit einer unglaublichen Dreistigkeit die fatalen Folgen für die Bürger. Angeblich gibt es weder eine Verkehrszunahme noch irgendwelche anderen negativen Folgen, obwohl der simple Dreisatz und die tägliche Wirklichkeit genau das Gegenteil beweist.





Die "sozial-ökologische Verkehrswende" der SPD - eine dreifache Lüge

Autofreie Innenstadt?

Nein, im Gegenteil, ein signifikanter Teil des Verkehrs vom Mainkai wird in die Berliner Straße und in die angrenzenden Straßen gedrängt. Damit erhöht sich das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt sogar.

Ökologisch?

Nein, im Gegenteil, überall mehr Verkehr, Staus, zu wiederkehrenden Anlässen sogar Mega-Staus. Stehender Verkehr, längere Fahrwege und doppelte Fahrzeiten erhöhen die Schadstoff-Belastung drastisch.

Sozial?

Nein, im Gegenteil, die Politik der SPD dient wenigen, etwa den Interessen der Investoren in das Degussa-Areal. Eine Politik, die wenigen nützt und vielen schadet ist unsozial.


Die SPD glaubt, uns dieses Desaster als "sozial-ökologische Verkehrswende" verkaufen zu können.




Chaos im Schaumainkai
Stau-Chaos - Unfähigkeit oder Absicht?

Für die Staus und Mega-Staus, die durch die Mainkai-Sperrung entstanden sind, gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder sind sie die Folge einer planlosen und dilettantischen Vorgehensweise unseres Verkehrsdezernenten oder sie wurden sogar absichtlich herbeigeführt, um Pendler zu veranlassen, auf das Auto zu verzichten.




Absicht oder nicht - eine Politik, die den Verkehr nicht reduziert sondern erhöht, indem man Blechlawinen in ohnehin schon überlastete Straßen drängt, lehnen wir entschieden ab.


Was bedeutet das für Sie?

Sie müssen sich wehren, wenn Sie es sich nicht gefallen lassen wollen, dass sich Blechlawinen durch alle unsere Wohngebiete entlang des Mains drängen.

Machen Sie in unserer Initiative mit, die sich gegen diesen Mainkai-Irrsinn richtet. Das kostet nichts, verpflichtet Sie zu nichts, Ihr Name wird nicht veröffentlicht. Sie müssen sich nur auf unserer Website registrieren.

Wir bekämpfen die autofreie Innenstadt nicht, im Gegenteil. Viele unserer Mitglieder identifizieren sich mit diesem Ziel, vor allem die, die in der Innenstadt wohnen. Insbesondere in ihrem Interesse verlangen wir, dass dieses Ziel dann auch wirklich verfolgt und nicht durch Maßnahmen wie die Mainkai-Sperrung konterkariert wird, die genau zum Gegenteil, einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens in der Innenstadt führt.




Unsere Forderungen


Aufhebung der Sperrung

Zuerst muss unsere gewohnte Wohn-/Lebensqualität wieder hergestellt werden, die wir in Sachsenhausen, der Innenstadt und im Bahnhofsviertel gewohnt waren.


Verkehrsplanung durchführen

Vor einer nochmaligen Sperrung von Mainufer-Straßen muss eine Verkehrsplanung durchgeführt und umgesetzt werden, die den Mainufer-Verkehr vorher mindestens halbiert.

Vorrang Museumsufer

Wenn überhaupt Mainufer-Straßen gesperrt werden, dann muss das Südufer Vorrang bekommen. Als Ausgleich für den Fluglärm aber auch weil es wegen der Museen etc. das schönere ist.

Vorrang für Innenstadt

Wenn schon "autofreie Innenstadt", dann muss bei der Sperrung von Straßen in der Innenstadt begonnen werden, z. B. in der Braubachstraße oder anderen Parallstraßen zur Zeil.



Lärm, Emissionen, Feinstaub in doppelter Menge für 100.000 Frankfurter
- für eine menschenleere, öde, ungenutzte Straße !



Museumsufer

Der Schaumainkai in Sachsenhausen mit seiner gut erhaltenen, historischen Bausubstanz, mit den weltweit einzigartigen Museen nach der Sperrung: Eine Verdoppelung des ohnehin vorher schon hohen Verkehrs und eine unerträgliche Lärm- und Umweltbelastung. Das von Hilmar Hoffmann geschaffene Museumsufer, um das Frankfurt weit über seine Grenzen hinaus beneidet wird, ist durch dilettantische SPD-Verkehrspolitik nachhaltig geschädigt.



Leerer Mainkai

Der Mainkai nach der Sperrung: Eine menschenleere, öde, triste Straße ohne Gastronomie, ohne Geschäfte, mit einer wenig attraktiven Nachkriegs-Bausubstanz. Wenn der Verkehrsdezernent hier jemals 250 Radfahrer pro Stunde gesehen hat, dann hat er sie direkt vorne am Main gesehen. Sie umkurven dort lieber die zahllosen Fußgänger als auf den Mainkai zu wechseln - weil es direkt am Wasser einfach viel schöner ist.




Untermainbrücke

Die Untermainbrücke an einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag im Oktober. Eine gigantische Blechlawine bewegt sich nach Sachsenhausen. Viel mehr als Schrittempo geht nicht. Jedes stehende Fahrzeug verpestet die Luft mit Stickoxiden. Die Verkehrspolitik in Frankfurt versucht schon seit Jahren mit künstlich herbeigeführten Staus die Anzahl der Pendler zu reduzieren - ohne jeden Erfolg. Nur die Staus werden länger und die Emissionsbelastung steigt.



Leerer Mainkai

Der Mainkai nach der Sperrung (Foto aus www.hessenschau.de | Copyright Hessischer Rundfunk). Diese Straße wird niemals eine Flaniermeile werden. Man betritt sie, wenn man vom Eisernen Steg kommt, überquert sie und geht zum Römerberg. Flanieren lohnt sich nicht, es gibt nichts zu sehen, es gibt keine nennenswerte Gastronomie, es gibt keine schöne Bausubstanz, nur Zweckbauten, keine Parks, absolut nichts.




Schweizer Straße

Die Schweizer Straße, vor der Mainkai-Sperrung war sie die Straße für die Sachsenhäuser zum Einkaufen, zum Flanieren, um im Cafe zu sitzen und sich zu unterhalten. Vorbei. Der Verkehrsdezernent (SPD) hat beschlossen, dass diese Straße ruiniert wird. Auto an Auto, permanente Hupkonzerte gestresster Autofahrer und eine unterträgliche Emissions- und Feinstaubbelastung. Radfahrer leben gefährlich.



Leerer Mainkai

Der Mainkai im Oktober abends gegen 19.00 Uhr nach der Sperrung: Die grusligste, schaurigste Straße in Frankfurt. Menschenleer, obwohl am Römer und in der Altstadt, im übrigen auch am Museumsufer in Sachsenhausen noch Hochbetrieb ist.




Gartenstraße

Die Gartenstraße nach der Mainkai-Sperrung. Regen Verkehr gab es schon immer. Aber nun ist sie selbst an ganz normalen Arbeitstagen völlig überlastet. Die Anwohner müssen unter einer unerträglichen Lärmbelastung und permanenten Hupkonzerten gestresster Autofahrer leiden. Völlig unakzeptabel wird es alle 14 Tage, wenn das Museumsufer für den Flohmarkt gesperrt ist: Dann muss diese Straße den kompletten Ost-West-Verkehr aufnehmen. Mega-Staus vom Otto-Hahn-Platz bis zum Main und darüber hinaus.



Leerer Mainkai

Der Mainkai am Oktober-Sonntag gegen 14.00 Uhr zur besten Flanierzeit nach der Sperrung: Menschenleer, selbst wenn sich am Römer und in der Altstadt die Massen durch die Straßen drängen. Mit verzweifelten Aktionen versucht der Verkehrsdezernent etwas Bewegung in diese Straße zu bringen, lässt einen selbstfahrenden Bus hin- und herfahren. Der Technik vertraut er nicht: Vor dem Bus laufen Bedienstete der Stadt her und scheuchen die asatischen Touristen weg, damit sie nicht überfahren werden - peinlicher geht es nicht.




Schaumainkai abends

Das Museumsufer an einem ganz normalen Arbeitstag im Oktober abends gegen 18.00 Uhr. Auto an Auto. Es geht schrittweise vorwärts. Ein SPD-Politiker aus dem Ortsbeirat 5 hält das Foto aufgrund der vielen Bremslichter nicht für aussagefähig. Man kann diesen Leuten Beweise liefern so viel man will. Irgendein paradoxes Gegenargument kommt immer. Sie wollen die Realität einfach nicht zur Kenntnis nehmen.



Mainkai menschenleer

Der Mainkai am 17. September. Kurz vor der Verkehrsausschusssitzung um 17.00 Uhr machen wir ein Foto. In weiter Entfernung ein Rollerfahrer, soweit erkennbar. In der Ausschusssitzung eine halbe Stunde später erfahren wir vom Verkehrsdezernenten, dass er am selben Tag ein paar Stunden früher 250 Radfahrer pro Stunde gezählt hat, dass die Straße "angenommen wurde".




Keine Radfahrer in der Gartenstrasse

Die Gartenstrasse in Sachsenhausen. Wo soll man da Rad fahren? Selbst auf dem Bürgersteig ist es schwierig, weil er vollständig zugeparkt ist. Und diesen Platz muss man sich dann mit (berechtigt) verärgerten Fussgängern und neuerdings auch noch mit eScootern teilen. Dass es hier keinen Radweg bzw. Fahrradstreifen für Radfahrer gibt, haben wir u. a. den Fahrrad-Verbänden zu verdanken, die die Mainkai-Sperrung verteidigen. Und genau diese Sperrung verhindert Radwege in Sachsenhausen (siehe Bereich Politik).



Mainkai menschenleer

Der Mainkai an einem schönen September-Tag gegen 17.00 Uhr. Wer profitiert von der laut dem SPD-Vorsitzenden Mike Josef als "sozial ökologisch" gepriesenen und gefeierten Mainkai-Sperrung? Am meisten und fast ausschließlich die Investoren in das ehemalige Degussa-Areal, die es bestimmt nicht nötig haben, dass eine SPD-Stadtregierung auch noch dafür sorgt, dass die Quadratmeter-Preise in diesem Bereich steigen.




Gefährlicher Linksabbieger

Ein Beispiel für die "Steuerungsmaßnahmen" des Verkehrsdezernenten. Voller Stolz berichtet er über die Einführung der Linksabbiegerspur an der Kreuzung Schweizer Straße / Gartenstraße. Ergebnis: Auto- und LKW-Fahrer werden bei gestautem Schaumainkai geradezu ermutigt / gezwungen weiter geradeaus in die Schweizer Straße und in die Wohngebiete zu fahren mit fatalen Folgen für die Sicherheit die vielen Schulkinder in diesem Bereich (fünf Schulen in unmittelbarer Nähe).



Mainkai Eisbahn

Selbst die mit großer Erwartungshaltung der Sperrungs-Befürworter eingerichtete Eisbahn am Mainkai scheint keine große Resonanz zu finden. Gähnende Leere abends gegen 19.00 Uhr obwohl zu dieser Zeit der Römerberg voller Menschen ist. Die Sperrungs-Befürworter wollen einfach nicht zur Kenntnis nehmen, dass der Mainkai niemals eine attraktive Straße werden wird.




Warum sollten Sie mitmachen?

Wenn Sie das Chaos in Frankfurts Straßen beenden wollen, müssen Sie sich wehren. Sie können nicht warten. Damit würden Sie unserem Verkehrsdezernenten und der SPD in die Hände spielen. Sie erwarten, dass wir uns an dieses Chaos gewöhnen. Vieles spricht sogar dafür, dass sie dieses Chaos absichtlich herbeigeführt haben. Dass es Protest gibt, haben sie erwartet, das ist sozusagen in ihre Überlegungen "eingepreist". Aber sie vertrauen darauf, dass die Bürger eine träge Masse sind, die sich alles gefallen läßt.


Sie können nicht darauf vertrauen, dass andere das Problem für Sie lösen werden. Auch unsere Bürgerinitiative ist machtlos, wenn Sie sich nicht hinter uns stellen, indem Sie sich hier bei uns registrieren. Aktuell sind wir mehr als 1.100 Mitglieder. Je mehr Bürger sich beteiligen, desto stäörker wird unsere Stimme. Bitte helfen Sie uns, unsere Initiative in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis bekannt zu machen.





Verbesserung des ÖPNV

Der RMV ist der teuerste und der schlechteste ÖPNV in Deutschland.

Frankfurt ist die Stadt mit dem höchten Pendler-Aufkommen in Deutschland. Die wichtigsten Gründe dafür sind die hohen Kosten und das unsoziale Tarifzonen-System, das Pendler und Bürger in der Peripherie benachteiligt.

Der RMV muss effektiver werden
Unterdurchschnittlicher Kostendeckungsgrad

Der RMV hat einen Kostendeckungsgrad von 56%. Der Hamburger Verkehrsverbund befördert ähnlich viele Fahrgäste pro Tag (HVV: 2,6 mio, RMV: 2,5 mio) und schafft 92%, obwohl dort ein 2-Zonen-Monatsticket nur 56€ kostet und beim RMV 90€. Die Ursachen für diesen gravierenden Unterschied müssen untersucht und abgestellt werden. Das größere Streckennetz des RMV kann nicht die alleinige Ursache dafür sein.

Der RMV muss erheblich billiger werden
RMV: Deutschland teuerster ÖPNV

Stuttgart und Frankfurt haben den teuersten ÖPNV in Deutschland. In Hinsicht auf die Kosten muss der RMV Vorteile gegenüber einer Auto-Nutzung haben, notfalls durch eine Querfinanzierung über eine City-Maut wie in London. Auch Bewohner in der Peripherie dürfen pro Tag nicht mehr als 2-3€ bezahlen müssen, unabhängig davon, wie oft sie in eine U-Bahn oder einen Bus einsteigen.

Die unsoziale Preispolitk muss ersetzt werden
Benachteiligung von Peripherie-Bewohnern

Warum werden Leute, die es sich nicht leisten können, im Stadtzentrum zu wohnen auch noch benachteiligt, indem sie höhere Preise für die RMV Nutzung bezahlen müssen? Das ist unsozial und ungerecht.

U-Bahn, S-Bahn oder der Bus fahren doch sowieso, ob sie drinsitzen oder nicht, also verursachen sie auch keine höheren Kosten.



Die RMV-Benutzung muss einfacher werden
Umständlichkeit und Komplexität schrecken ab

Der Kurzstrecken-Irrsinn und der komplizierte Preisstufen- und Tarifzonen-Unsinn muss wegfallen. Bis man in Frankfurt weiß, welches Ticket man benötigt, sind schon 3 Bahnen weggefahren. In China oder Singapur kann man sehen, wie man einen perfekten ÖPNV organisiert.

Technologische Rückständigkeit beseitigen
RMV-Ticket-Automat: Relikt aus der IT-Steinzeit

Der RMV-Ticket-Automat ist ein Relikt aus der IT-Steinzeit und muss dringend ersetzt werden.

Touristen aus Asien halten uns für technologische Neandertaler, wenn sie ein Ticket an unseren alten, grünen, verdreckten Kästen ziehen müssen.

Die Frankfurter U-Bahn muss renoviert werden
Ekelhafte Zustände in der U-Bahn

Die U-Bahn in Frankfurt ist in einem desolaten Zustand und ist eine Schande für ganz Deutschland: Verdreckte Wände, der Boden ist mit Kaugummiresten übersät.

Viele Stationen sind stark renovierungsbedürftig.